Wasserpflanzen sorgen für Abwechslung in Schwimmteichen, Koi-Teichen, Gartenteichen und Co. Zugleich übernehmen sie dort oft wichtige Funktionen wie Reinigung und Anreicherung des Wassers mit Sauerstoff. Lesen Sie in diesem ersten Teil unserer Miniserie, welche Wasserpflanzen sich für welche Wasseranlage am besten eignen. Im zweiten Artikel erfahren Sie, was bei der Pflanzung und Pflege von Wasserpflanzen zu beachten ist.
Wasserpflanzen wie die beliebten Seerosen (Nymphaea) sind mit ihren grünen und farbigen Bläattern und Blüten eine Bereicherung für jede Wasseranlage. Gerade für einen Schwimmteich spielt nicht nur die optische Komponente eine wichtige Rolle, sondern auch die Auswahl der richtigen Pflanzen. Teichpflanzen (insbesondere Sauerstoffpflanzen) übernehmen vor allem in stehenden Gewässern wichtige Funktionen – sie
Ein solches Ökosystem ist Voraussetzung für das Funktionieren eines Schwimmteiches. Deshalb ist hier eine gut durchdachte und fachmännische Planung Ihres Schwimmteiches das A und O.
Ein intaktes Ökosystem dank Abwechslung und Vielfalt: Gerade die unter Wasser wachsenden Sauerstoffpflanzen sind für ein funktionierendes Biotop im Teich besonders wichtig. Teichpflanzen halten Ihre Wasseranlage algenfrei, klar und gesund und wandeln in ihren Blättern das vorhandene CO2 in Sauerstoff um – das ist gerade für Teiche mit Fischbesatz sehr wichtig.
Außerdem übernehmen Pflanzen wie zum Beispiel die Seerose mit ihren ausladenden Blättern weitere wichtige Funktionen: Sie deinen vielen Lebewesen wie Amphibien, Fischen und wirbellosen Wassertieren als Rückzugs- oder Versteckmöglichkeit oder als Ort zum Laichen.
Winterharte Pflanzen wie
sorgen in der kalten Jahreszeit für Gasaustausch zwischen Luft und Wasser, da ihre Triebe über die gefrorene Wasserfläche herausragen. Das kommt wiederum den Fischen zugute.
Wenn der Schwimm-, Koi- oder Gartenteich erst einmal geplant und gebaut ist, steht die Frage im Raum, welche Teichpflanzen und Fische sich für die Wasseranlage eignen. Grundsätzlich gilt: Ungefähr ein Drittel der Teichfläche sollten mit Wasserpflanzen belegt sein und Fische erst nach einer „Eingewöhnungsphase“ der Pflanzen von vier Wochen dazugesetzt werden.
Wenn Sie Unterwasserpflanzen (einige von ihnen sind auch als Aquarienpflanzen bekannt) wie
kombinieren, sorgen Sie dafür, dass das ganze Jahr über ausreichend Sauerstoff im Teich vorhanden ist und Algen nicht zum Zuge kommen. Mit Wasserspielen können Sie diesen Effekt noch unterstützen.
Für die Pflanzung gilt: Sorgen Sie für ein algenfreies Gewässer, damit die Wasserpflanzen ausreichend CO2 für ihr Wachstum zur Verfügung haben.
Die bekannteste schwimmende Wasserpflanze, die Seerose (Nymphaea), überzeugt durch ihr großes Sortiment an Farben: Von Weiß über Gelb, Orange, Rosa, Pink bis Rot und Lila sowie Blau reicht Farbspektrum dieser (z.T. heimischen) Pflanze und kann – je nach Art – mit riesigen Blättern verblüffen.
Unauffälliger, aber dennoch nicht weniger schön anzuschauen sind Wasserpflanzen wie
Manche von ihnen werden im Topf ausgepflanzt oder verwurzeln selbst mit dem Untergrund, andere treiben frei auf der Wasseroberfläche.
Einige Wasserpflanzen bevorzugen seichtes Wasser oder Sumpf und sind ideal für die Regenerationszone Ihres Schwimmteiches. In Zonen mit 10-20 cm Wassertiefe gedeihen Sumpfpflanzen wie
Für Flachwasserzonen (20-40 cm) eignen sich hingegen
sehr gut. Alle diese Pflanzen bestechen durch wunderschöne und abwechslungsreiche Farben und Formen der Blüten und Blätter.
Wir von Meister & Meister beraten Sie gerne im Raum Hamburg bei Fragen rund um den Teichbau und -pflege sowie geeignete Wasserpflanzen telefonisch unter 040 – 822 61 55 – oder füllen Sie einfach das Kontaktformular aus, wir melden uns umgehend bei Ihnen!